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Die Mietkaution: Alles, was Sie als Mieter wissen sollten!

Wenn man eine Wohnung sucht läuft einem sehr oft das Wort Mietkaution über den Weg. Dabei steht meist „drei Monatsmieten“. Doch was ist denn eigentlich eine Mietkaution? Wieso muss ich die zahlen? Was wird damit gemacht? Diese und viele weitere Fragen klären wir nun.

Die Unterzeichnung des Mietvertrags markiert häufig den Beginn einer neuen Phase im Leben eines Mieters. Bevor Sie sich jedoch dazu entscheiden, ein Mietverhältnis einzugehen, begegnen Ihnen als Mieter einige Begriffe, die sich auf Gebühren, Kosten und Einlagen beziehen, mit denen Sie möglicherweise nicht ganz vertraut sind. Wenn Sie Ihren Mietvertrag unterschreiben, können Sie unter anderem damit rechnen, einen bestimmten Geldbetrag im Voraus zahlen zu müssen. Dies ist die Mietkaution.

Was genau aber ist eine Mietkaution? Warum ist sie notwendig? Wofür darf sie verwendet werden? Und wann bekommen Sie sie wieder zurück? Diese Fragen und mehr sollen im Folgenden geklärt werden. Bevor Sie Ihren Mietvertrag unterschreiben, stellen Sie sicher, dass Sie genau wissen, wie hoch Ihre Mietkaution ist, wann sie fällig ist, wie sie aufbewahrt wird und wie Sie sie nach Beendigung des Mietverhältnisses wieder zurückbekommen.

Was ist eine Mietkaution?

Als Mieter zahlen Sie die monatliche Miete für eine Wohnung oder ein Haus gemäss den im Mietvertrag festgelegten Bedingungen. Sicherheitsleistungen oder Einlagen für Not- und Schadensfälle sind jedoch nicht Teil der monatlichen Miete. Mieter in der Schweiz müssen daher im Rahmen des Mietvertrags in der Regel eine Mietkaution hinterlegen. Eine Kaution ist ein festgelegter Geldbetrag, der zu Beginn der Anmietung einer Wohnung, eines Hauses oder einer Gewerbefläche gezahlt wird. Dieser Geldbetrag wird vom Vermieter während der Dauer des gesamten Mietverhältnisses gehalten. Eine Mietkaution ist also eine Sicherheitseinlage, die vom Mieter an den Vermieter gezahlt wird, um sicherzustellen, dass die Miete bezahlt wird und andere Verantwortlichkeiten des Mietvertrags erfüllt werden.

Die Verwendung der Kaution durch den Vermieter beschränkt sich auf die Verpflichtungen und Verantwortlichkeiten des Mieters, die im Mietvertrag festgelegt sind. Unter anderem kann die Kaution nach Ablauf des Mietverhältnisses zur Zahlung der Reparaturkosten für vom Mieter verursachte Schäden verwendet werden. Wenn es einen Schaden am Mietobjekt gibt, verliert der Mieter also einen Teil des Geldes. Normaler Verschleiss, der im Laufe der Zeit an einem Mietobjekt auftritt, sollte jedoch nicht zu einem Verlust der Mietkaution führen. Neben der Begleichung von eventuell anfallenden Reparaturkosten kann die Mietkaution vom Vermieter ausserdem zur Deckung nicht bezahlter Mieten oder Nebenkostenrechnungen verwendet werden.

In der Regel entspricht die Mietkaution einer Monatsmiete. Der zu zahlende Betrag kann jedoch auch höher sein. Die genaue Höhe der Mietkaution ist nicht gesetzlich festgelegt, darf jedoch drei Monatsmieten nicht überschreiten. Normalerweise wird die Mietkaution vor dem Einzug vom Mieter direkt an den Vermieter gezahlt. Die Höhe der Mietkaution wird im Mietvertrag genau vereinbart, sodass sich der Mieter mit Unterschreiben des Mietvertrages zur Zahlung der Mietkaution verpflichtet.

Für die Aufbewahrung der Mietkaution durch den Vermieter während der Dauer des Mietverhältnisses bestehen strenge gesetzliche Regelungen. Die Kaution wird dem Mieter nach Beendigung des Mietverhältnisses abzüglich etwaiger Kosten für Reparaturen oder sonstiger Kosten, die an den Vermieter weitergegeben werden, zurückerstattet.

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Wie hoch ist die Mietkaution?

Es gibt keine feste Regelung, nach der sich die Höhe der Mietkaution berechnet. Im Allgemeinen spiegelt die vom Vermieter angesetzte Mietkaution die monatliche Miete oder ein Vielfaches dieses Betrages wider. Viele Mieter zahlen als Mietkaution eine volle Monatsmiete. Wenn Sie also monatlich 1.000 CHF Miete zahlen, zahlen Sie möglicherweise auch eine Kaution in Höhe von 1.000 CHF, bevor Sie einziehen. Diese Art der Berechnung kommt nicht bei jedem Mietverhältnis zum Tragen, wird aber häufig angewandt. Andere Vermieter berechnen einem Mieter zwei Monatsmieten oder einen anderen von ihnen gewählten Betrag als Mietkaution.

Überprüfen Sie als Mieter auf jeden Fall, wie hoch die angesetzte Mietkaution ist, bevor Sie der Unterzeichnung des Mietvertrags zustimmen. Höher als drei Monatsmieten darf die Mietkaution nicht sein. Wenn ein Vermieter also einen höheren Betrag ansetzt, sollten Sie als Mieter stutzig werden. Legen Sie in diesem Fall den Mietvertrag am besten einem Anwalt zur Durchsicht vor und veranlassen Sie die Vereinbarung einer Mietkaution, deren Höhe drei Monatsmieten nicht übersteigt. Haben Sie bereits eine Mietkaution bezahlt, die höher als drei Monatsmieten ist, sind Sie dazu berechtigt den überschüssigen Betrag von Ihrem Vermieter zurückzufordern.

Mieter sollten sich ausserdem ihrer Kreditwürdigkeit bewusst sein, bevor sie sich für ein Mietobjekt bewerben. Die Kreditwürdigkeit eines Mieters kann sich indirekt auf die Kaution auswirken, die ein Vermieter berechnet. Es ist nämlich üblich, dass Vermieter Hintergrundprüfungen zur Bonität bei potenziellen Mietern durchführen. Sie tun dies, um sicherzustellen, dass ein zukünftiger Mieter in der Vergangenheit keine Probleme durch unbezahlte Mieten, Räumungsklagen oder anderweitig unbezahlte Schulden hatte. Eine schlechte Historie der Bonität eines Mieters kann unter Umständen dazu führen, dass der Vermieter eine höhere Mietkaution ansetzt, um sich selbst abzusichern.

Wann wird die Zahlung der Mietkaution fällig?

In der Regel verlangen Vermieter und Hausverwalter die Zahlung der Mietkaution, bevor der Mieter die Schlüssel zum Mietobjekt erhält. Zur Zahlung der Mietkaution in festgelegter Höhe verpflichtet sich der Mieter bereits mit dem Unterschreiben des Mietvertrags.

Ihr Vermieter oder Ihre Hausverwaltungsgesellschaft wird Ihnen als Mieter höchstwahrscheinlich vor dem Einzug eine Frist setzten, innerhalb der die Mietkaution zu zahlen ist. Die Mietkaution kann in der Regel per Banküberweisung oder in bar bezahlt werden. In einigen Fällen kann die Zahlung der Mietkaution in bar am Tag der Unterzeichnung des Mietvertrags fällig werden.

Stellen Sie als Mieter also vor der Unterzeichnung des Mietvertrags sicher, dass Sie bereit sind, die Kaution an diesem Tag oder innerhalb der vereinbarten Frist an Ihren Vermieter zu zahlen. Stellen Sie ausserdem sicher, dass Sie bei der Zahlung der Mietkaution pünktlich sind, um das Mietverhältnis nicht auf dem falschen Fuss mit einem unnötigen Konflikt zu starten.

Heute gibt es Alternativen zur Zahlung der Mietkaution in bar oder per Banküberweisung. Diese sollen Mietern das Überwinden finanzieller Hürden beim Eingehen eines Mietverhältnisses erleichtern und dem Vermieter gleichzeitig Sicherheit vor Schäden am Mietobjekt und Mietausfällen bieten. Zu diesen Alternativen gehören zum Beispiel die Mietkautionsversicherung oder die Bankbürgschaft. Auf die Mietkautionsversicherung als Alternative zur traditionellen Zahlung der Mietkaution soll später ausführlich eingegangen werden.

Wie bewahrt der Vermieter die Mietkaution auf?

Nachdem die Mietkaution vom Mieter an den Vermieter gezahlt wurde, ist dieser dazu verpflichtet, die Mietkaution auf ein Bankkonto zum üblichen Zinssatz einzuzahlen, das niemand berührt. Dieses Konto muss sich in der Schweiz befinden und auf den Namen des Mieters ausgestellt sein, sodass die Mietkaution getrennt vom restlichen Vermögen des Vermieters aufbewahrt wird. Alternativ kann die Kaution auch als Spareinlage im Namen des Vermieters hinterlegt sein bzw. im Namen des Mieters bei gleichzeitiger Verpfändung an den Vermieter.

Auf dem designierten Bankkonto verbleibt die Mietkaution bis zum Ablauf des Mietverhältnisses. Dann wird sie vom Vermieter an den Mieter zurückerstattet, es sei denn, der Vermieter hat Grund, die Mietkaution einzubehalten oder einen bestimmten Betrag von der Kaution abzuziehen. Eventuelle Zinsen, die im Verlauf des Mietverhältnisses auf das Mietkautionskonto entfallen sind, stehen dem Mieter zu und müssen mit Beendigung des Mietverhältnisses an diesen ausgezahlt werden.

Ein Vermieter sollte genaue Buchhaltungsunterlagen in Bezug auf sein Vermietungsunternehmen führen. Dazu gehören auch Nachweise über die ordnungsgemässe Verwaltung der Kaution der Mieter. Hält sich der Vermieter nicht an die gesetzlichen Regelungen, kann ihm unter Umständen Untreue vorgeworfen werden.

Welchen Nachweis über die Zahlung der Mietkaution gibt es?

Als Mieter liegt es in Ihrer Verantwortung sicherzustellen, dass Sie einen Nachweis in Ihren Händen halten, aus dem hervorgeht, dass Sie eine Mietkaution hinterlegt haben. Dies gilt insbesondere dann, wenn Ihr Vermieter Ihnen zunächst keinen solchen Nachweis zur Verfügung stellt. Bitten Sie Ihren Vermieter bei Zahlung der Mietkaution also auf jeden Fall um eine schriftliche Aufzeichnung Ihrer Zahlung. Dies kann in Form einer Quittung erfolgen, die Ihr Vermieter oder Hausverwalter unterschreiben sollte. Auf Ihrer Quittung sollte angegeben sein, wie viel Sie bezahlt haben, wofür die Summe bezahlt wurde und an welchem Datum die Zahlung stattfand.

Können Mieter eine Zustandsbestätigung der Räumlichkeiten bei Zahlung der Mietkaution verlangen?

Wenn ein Vermieter die Zahlung einer Mietkaution von einem zukünftigen Mieter fordert, liegt es im Interesse des Mieters, mit dem Vermieter den gegenwärtigen Zustand der Räumlichkeiten zu vereinbaren. Dies dient dazu, eventuellen Konflikten bei Beendigung des Mietverhältnisses, die mit dem Zustand des Mietobjekts in Zusammenhang stehen, vorzubeugen. Dazu sollten die Räumlichkeiten gemeinsam von Mieter und Vermieter begangen werden und bereits bestehende Schäden und Mängel schriftlich festgehalten werden. Diese Zustandserklärung der Räumlichkeiten sollte anschliessend von Mieter und Vermieter unterschrieben werden.

Die Erklärung sollte eine umfassende Liste aller bei Beginn des Mietverhältnisses vorhandenen Schäden am Mietobjekt enthalten. Es kann für Mieter auch ratsam sein, sich eigene Notizen zu machen und vorhandene Schäden und den allgemeinen Zustand der Wohnung zu fotografieren. Dies gilt insbesondere, wenn der Vermieter einer gemeinsamen Begehung des Mietobjekts und einer Zustandsaufnahme nicht zustimmt.

Wann wird die Mietkaution zurückgezahlt?

Der Vermieter muss die Kaution innerhalb einer festgelegten Frist nach Beendigung des Mietverhältnisses an den Mieter zurückzahlen. Dabei hat der Vermieter das Recht, nicht bezahlte Miete oder Nebenkosten von der Mietkaution abzuziehen sowie einen angemessenen Betrag der Mietkaution zur Behebung der eventuell vom Mieter verursachten Schäden einzusetzen.

Hierbei muss der Mieter nicht für regulären Verschleiss im Zusammenhang mit der normalen Nutzung des Mietobjekts bezahlen. Der Mieter ist jedoch dafür verantwortlich, die Wohnung in einem sauberen und hygienischen Zustand zu halten, der frei von übermässigem Schmutz und Beschädigungen ist.

Wenn die Räumlichkeiten des Mietobjekts oder Objekte, die dem Mieter im Zuge des Mietverhältnisses zur Verfügung gestellt wurden, beschädigt sind, kann der Vermieter die gesamte Mietkaution oder einen Teil davon einbehalten, um das Geld für notwendige Reparaturen zu verwenden.

Dabei sollte der Vermieter in der Regel innerhalb einer gewissen Frist nach Beendigung des Mietverhältnisses entsprechende Dokumente für den Mieter bereitstellen, aus denen die Begründung des Einbehalts der Mietkaution hervorgeht. Dazu gehört eine detaillierte Auflistung der dem Mieter entstandenen Schäden, die Art und Umfang der Schäden beschreibt. Ausserdem sollten die Kosten aufgeführt werden, die für die Behebung der genannten Schäden anfallen. In diesem Fall können Sie als Mieter von Ihrem Vermieter auch schriftliche Nachweise wie Schätzungen, Rechnungen, Kostenvoranschläge oder Quittungen anfordern, aus denen die tatsächlichen oder geschätzten Kosten dieser Reparaturen hervorgehen.

Der Vermieter muss den Restbetrag der Mietkaution, falls vorhanden, zurückerstatten, nachdem alle ordnungsgemässen Abzüge vorgenommen wurden. Wenn der Vermieter die Mietkaution oder den Restbetrag nach rechtmässigen Abzügen nicht innerhalb der vorgeschriebenen Zeit nach Beendigung des Mietverhältnisses inklusive der aufgelaufenen Zinsen zurückerstattet oder dem Mieter nicht innerhalb dieser Zeit eine detaillierte Schadensliste vorlegt, kann der Mieter den Vermieter verklagen.

Was kann ein Vermieter von der Mietkaution abziehen und was nicht?

Manchmal wird eine Mietkaution auch als Schadenskaution bezeichnet, da sie im Allgemeinen eine Sicherheit in Form eines Geldbetrags darstellt, den der Vermieter unter anderem dazu verwenden kann, Schäden an einem Mietobjekt nach Ende des Mietverhältnisses zu beheben. Ziel dabei ist es, das Objekt wieder in den Zustand zu versetzen, in dem es sich befand, als der betreffende Mieter eingezogen ist.

Die Mietkaution schützt den Vermieter, falls nach Ablauf eines Mietvertrags durch den Mieter verschuldete Schäden oder eine übermässige Verschmutzung der Wohnung vorliegen. Der Vermieter darf jedoch keine Abzüge von der Mietkaution für Reparaturen von solchen Schäden geltend machen, die durch eine normale Abnutzung des Mietobjekts entstanden sind.

Was also kann und kann nicht von einer Mietkaution abgezogen werden? Um diesen Punkt zu verdeutlichen, sind hier einige Beispiele für Schäden aufgeführt, für deren Reparatur ein Vermieter Abzüge von der Mietkaution geltend machen kann. Das bedeutet, dass der verursachte Schaden über den normalen Verschleiss hinausgeht.

  • übermässige Löcher in den Wänden durch das Aufhängen von Bildern
  • defekte Fliesen oder Armaturen in Badezimmern
  • eine wegen Missbrauchs verstopfte oder defekte Toilette
  • beschädigte Mauern
  • Entfernung von durch den Mieter aufgebrachter Farbe
  • Risse, Löcher oder Brandflecken in Teppichen oder Vorhängen
  • Entfernung von Flecken im Teppich durch Haustiere oder undichte Aquarien
  • zerbrochene oder beschädigte Fenster oder Glastüren
  • beschädigte Türen und Schlösser
  • Ersatz von Geräten, die aufgrund von Fahrlässigkeit defekt sind
  • übermässiger Schmutz über oder auf dem Herd
  • verstopfte Abflüsse durch Missbrauch oder Nachlässigkeit
  • defekte oder fehlende Jalousien
  • Schädlingsbekämpfung
  • übermässiger Schimmel an Wänden sowie Schimmel in Badezimmer oder Küche
  • übermässig schmutzige Badewanne, Dusche, Waschbecken, Spiegel oder Toilette

Die folgende Liste führt beispielhaft Mängel an, die im Allgemeinen als normaler Verschleiss angesehen werden und für die keine Abzüge von einer Mietkaution getätigt werden können.

  • verblasste Farbe oder Tapete durch Einwirkung von Sonnenlicht
  • defekte Rohrleitungen bei normalem Gebrauch
  • schmutzige Jalousien und Vorhänge
  • Teppichverschleiss durch normalen Gebrauch
  • Möbelspuren im Teppich
  • verzogene Türen aufgrund des Alters
  • Verzogene Fenster durch Arbeiten des Glases
  • Dellen in Wänden von Türgriffen
  • defekte Geräte, wenn nicht durch Missbrauch
  • Staub und leicht entfernbare Verschmutzungen
  • verblasste Vorhänge
  • kaputte Glühbirnen
  • Ersatzbatterien für Rauchmelder
  • Bild- oder Nadellöcher in Wänden, solange nicht übermässig

Kann ein Mieter seine Kaution verlieren, wenn ein Untermieter die Wohnung beschädigt?

Bevor Sie Untermieter ins Spiel bringen, stellen Sie zunächst sicher, dass eine Untervermietung im Rahmen Ihres Mietvertrages zulässig ist. Wenn dies nicht der Fall ist und ein illegaler Untermieter Ihre Wohnung beschädigt, besteht Ihre grösste Sorge in der Regel darin, dass Sie selbst vor Gericht stehen könnten, anstatt dass Sie womöglich Ihre Mietkaution verlieren.

Selbst wenn Sie grünes Licht für die Untervermietung von Ihrem Vermieter haben, haftet derjenige, der im Mietvertrag als Mieter aufgeführt ist, für Schäden an der Wohnung.

Was kann ein Mieter tun, um sicherzustellen, dass die gesamte Mietkaution zurückerstattet wird?

Als Mieter haben Sie die Möglichkeit, gemeinsam mit Ihrem Vermieter vor Beendigung des Mietverhältnisses und vor Ihrem Auszug aus dem Mietobjekt eine Auszugskontrolle durchzuführen. Diese kann Ihnen dabei helfen, Ihre Chancen auf Rückerstattung der gesamten Mietkaution zu maximieren. Ein Mieter, der an einen Auszug denkt, kann seinen Vermieter darum bitten, dass dieser oder ein Vertreter des Vermieters gemeinsam mit dem Mieter durch die Mieteinheit geht. Dabei wird eine Liste der Mängel erstellt, die zu Abzügen von der Mietkaution führen würden, würde der Mieter zu diesem Zeitpunkt sofort ausziehen.

Eine solche Liste gibt dem Mieter die Gelegenheit, die notwendigen Reparaturen selbst durchzuführen, sofern ihm dies Möglich ist. So können Schäden unter Umständen günstiger behoben werden, als wenn der Vermieter einen Fachmann zur Reparatur der Schäden auswählt und diesen mit den Arbeiten beauftragt. Werden Schäden vom Mieter ordnungsgemäss behoben, können hierfür durch den Vermieter keine Abzüge von der Mietkaution mehr geltend gemacht werden.

Welche Möglichkeiten hat ein Mieter, wenn sich der Vermieter weigert, die Mietkaution zurückzuerstatten?

Wenn Sie als Mieter das Gefühl haben, um Ihre Mietkaution betrogen worden zu sein und glaubhafte Gründe dafür haben, dass Sie Ihre Mietkaution zurückerhalten sollten, sollten Sie Ihren Vermieter schriftlich zur Rückzahlung der Mietkaution auffordern. In diesem Schreiben sollten Sie Ihrem Vermieter eine Frist für die Rückzahlung der Mietkaution setzen. Ausserdem sollten Sie sachlich und aussagekräftig darlegen, warum Ihnen die Mietkaution zurückerstattet werden sollte.

Die meisten Mieter und Vermieter können auf diese Weise Kompromisse eingehen, die für beide Seiten fair und annehmbar sind. Wenn ein Vermieter jedoch nicht mit sich verhandeln lässt, uneinsichtig bleibt, nicht reagiert und Sie das Gefühl haben, im Recht zu sein, kann es sich lohnen einen Anwalt zurate zu ziehen. Dieser kann dann die Rückzahlung der Mietkaution vor Gericht einfordern. Das kann sich vor allem dann lohnen, wenn hohe Beträge auf dem Spiel stehen. Dieser Prozess ist jedoch zeitaufwendig, kann Ihnen grosse Kopfschmerzen verursachen und führt nicht immer zum Erfolg.

Bevor Sie sich dazu entscheiden, einen Anspruch gerichtlich geltend zu machen, stellen Sie sicher, dass Sie alle anderen Alternativen ausgeschöpft haben. Eine aussergerichtliche Einigung und das Finden eines Kompromisses sind in den meisten Fällen für beide Parteien die beste Lösung. Lohnend kann hierbei auch eine Beratung durch den Mieterinnen- und Mieterverband der Schweiz sein.

Was ist eine Mietkautionsversicherung und welche Vorteile bietet sie?

Mit immer knapper werdenden Mieterbudgets weicht die traditionelle Mietkaution heute Schritt für Schritt alternativen Methoden der Absicherung. Die Mietkautionsversicherung ist eine neue Art von Sicherheitsleistung, die Vermieter vor Schäden an Mietobjekten schützen soll, indem sie Mieter dazu ermutigt, eine gute Haushaltsführung zu praktizieren.

Die traditionelle Mietkaution, die bei Vertragsunterzeichnung vollständig fällig wird, ist häufig ein Knackpunkt, der zu Konflikten zwischen Mieter und Vermieter führen kann. Dies ist insbesondere dann der Fall, wenn nach Beendigung des Mietverhältnisses Schäden bemerkt werden und Abzüge von der Mietkaution gemacht werden müssen. Die in monatlichen Raten gezahlte Mietkautionsversicherung ist eine Alternative zur Vorauszahlung einer Mietkaution, die Mieter in einigen Fällen vor finanzielle Hürden stellen kann.

Mietkautionsversicherungen bringen jedoch nicht nur Vorteile für Mieter und Vermieter. Das Konzept der Mietkautionsversicherung kann sich positiv auf die Volkswirtschaft auswirken, indem Milliarden von Franken zurück in die Wirtschaft fliessen können, die ansonsten jahrelang auf Mietkautionskonten gebunden sind.

Wie funktioniert eine Mietkautionsversicherung für den Mieter?

Eine Mietkautionsversicherung bietet sowohl zuverlässigen Schutz für den Vermieter als auch eine kostengünstige Option für den Mieter. Abhängig von der Art der Versicherungspolice zahlen Mieter eine kleine monatliche und nicht erstattungsfähige Prämie an den Versicherungsträger. Dieser kann im Schadensfall durch die Versicherungspolice abgedeckte Schäden am Mietobjekt sowie Miet- und Gebührenverluste bis zur Versicherungsgrenze ausgleichen.

Eine Mietkautionsversicherung bietet Mietern eine Deckung in Höhe des herkömmlichen Sicherheitsbetrags, jedoch zu einem Bruchteil der bei Abschluss des Mietverhältnisses fälligen Kosten. Angenommen, ein Vermieter setzt eine Mietkaution in Höhe von 1.000 CHF zu Beginn eines Mietverhältnisses an. Anstatt die volle Kaution zu hinterlegen, haben Mieter die Möglichkeit eine Mietkautionsversicherung zu einer monatlichen Rate von beispielsweise 10 CHF abzuschliessen. Nach einem einjährigen Mietverhältnis ist der gezahlte Versicherungsbeitrag von 120 CHF zwar nicht erstattungsfähig, der Mieter hat jedoch 880 CHF an Einzugskosten gespart.

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Die Wahl des richtigen Anbieters einer Mietkautionsversicherung ist schwer bei der grossen Auswahl, die es mittlerweile gibt. Man findet im Internet unzählige, verschiedene Anbieter mit unterschiedlichen Konditionen.

Um dieses Problem zu lösen und Hilfe bei der Auswahl zu bekommen, gibt es unser Vergleichsportal. Dort gibt man einfach die Höhe der Mietkaution und die Laufzeit ein und erhält eine Übersicht der besten Anbieter.

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Fazit: Das Wichtigste zur Mietkaution im Überblick
Die Mietkaution ist ein traditionelles Instrument für Vermieter, um sich vor durch den Mieter verursachten Schäden am Mietobjekt oder Verletzungen des Mietvertrags zu schützen. Bei der Festsetzung der Höhe der Mietkaution sowie bei der Verwaltung der Mietkaution müssen sich Vermieter in der Schweiz an gesetzliche Regelungen und Einschränkungen halten.

Ausserdem gibt es bestimmte Voraussetzungen für Vermieter, um Abzüge von der Mietkaution geltend machen zu können. So können zum Beispiel Reparaturen von Schäden am Mietobjekt, die durch einen normalen Verschleiss entstanden sind, nicht aus der Mietkaution bezahlt werden.

Ein versierter Mieter sollte sicherstellen, dass er seine Rechte kennt, bevor er einen Mietvertrag abschliesst. Wenn Sie als Mieter sicherstellen möchten, dass Sie Ihre Kaution am Ende Ihres Mietvertrags zurückerhalten, tun Sie Ihr Bestes, um keine Sachschäden zu verursachen und halten Sie Ihren Mietvertrag ein. Eine gemeinsame Begehung des Mietobjekts und eine Zustandsaufnahme durch Mieter und Vermieter vor Antritt und Beendigung des Mietverhältnisses kann Streitigkeiten um eine Rückerstattung der Mietkaution vorbeugen.

Eine Mietkautionsversicherung bietet Mietern heute eine attraktive Alternative zur traditionellen Zahlung der Mietkaution bei gleichbleibender Sicherheit für den Vermieter.

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