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mietkaution

Mit der Mietkautionsversicherung
muss kein Geld gesperrt werden!

Ein Umzug ist allgemein mit hohen Kosten verbunden, welche durch die Mietkaution zusätzlich belastet werden. Mit der Mietkautionsversicherung entfällt die Einzahlung der Mietkaution, was für Mieter mehr finanzielle Liqudität bedeutet.

  • Mehr Geld für andere Dinge zur Verfügung
  • Mietvertrag kann unkomplizierter abgeschlossen werden
  • Einfacher und schneller online Abschluss
  • Möglichkeit ein bestehendes Mietzinsdepot freizuschalten
Mehr Geld für andere Dinge, wie z.B.:

für die Umzugskosten

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für die Reinigungskosten

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oder neue Möbel

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FAQ - Häufige Fragen zur Mietkaution

  • Kann ich meine gesperrte Kaution freischalten? Open or Close

    Ja, Sie können ein bereits hinterlegtes Mietzinsdepot durch eine Mietkautionsversicherung ersetzen und wieder frei über Ihr Geld verfügen. Die Mietkautionsurkunde bietet Ihrem Vermieter dieselbe Sicherheit wie das bereits bestehende traditionelle Bankdepot. Ist der Vermieter mit der Umwandlung resp. Auslösung des Bankdepots einverstanden, dann kann der jetzige Bankbeleg beim Vermieter durch eine offizielle Kautionsurkunde ersetzt werden.

    Es empfiehlt sich mit den Vermieter abzuklären, ob dieser mit einer Auflösung des Mietzinsdepots einverstanden ist. Man muss auch beachten, dass eine Mietkaution bei einer Versicherung nicht abgeschlossen werden kann, wenn bereits Forderungen wie z.B. rückständige Mietzinszahlungen bestehen, da die Mietkautionsgesellschaften erst für Forderungen ab Beginn der Police übernehmen.

    Sobald Ihre Mietkautionsanfrage angenommen wurde und Ihr Vermieter die Bürgschaftsurkunde erhalten hat, können Sie ihn um die Auslösung des Mietzinsdepots bitten und sich dann Ihr Kautionsgeld zurückholen. Hierzu bereitet der Vermieter ein Formular, welches Ihre Unterschrift benötigt und anschliessend an die Bank mit dem Auflösungsauftrag gesendet wird. Die gesamte Prozedur kann bis zu 10 Arbeitstage beanspruchen.

  • Kann mein Vermieter die Mietkautionsversicherung ablehnen? Open or Close

    Da es keine gesetzliche Regelung gibt, die dem Mieter die Wahl des Instituts für die Sicherstellung der Mietkaution einräumt, entscheidet in der Praxis der Vermieter ebenfalls auf welche Art und Weise die Mietkaution zu leisten ist. Und je nach Variante auch bei welchen Anbieter dies gemacht werden darf.

    Das Mietrecht kennt grundsätzlich verschiedene Möglichkeiten der Sicherheitsleistung. Die Bank- oder Versicherungsbürgschaft ist eine der Möglichkeiten. In den meisten Fällen wenden informierte Vermieter und insbesondere Liegenschaftsverwaltungen die Mietkautionsbürgschaft oft an und eröffnen ihrer Mieterschaft diese Alternative. Trotzdem kommt es hin und wieder vor, dass Vermieter die Mietkautionsbürgschaft als Alternative zum Mietzinsdepot ablehnen.

    Kann ich die Mietkautionsversicherung selber wählen?
    Es ist verständlich, dass jeder von uns die günstigste und beste Versicherung finden und abschliessen möchte. Dies ist gang und gäbe in der Schweiz und ist für jedermann erlaubt, zumindest bei allen herkömmlichen Versicherungen, welche wir im Laufe der Jahre erwerben. Nicht so bei der Mietkautionsversicherung: hier kann es bei der Wahl des Anbieters zu Einschränkungen kommen, weil der Vermieter noch im Spiel ist, welcher sehr häufig vorgibt bei welcher Mietkautionsversicherung die eigene Mieterschaft die Mietkaution abschliessen kann. Dies, da Vermieter auch ihre Mietzinsdepots stets bei derselben Bank eröffnen und Wert auf eine enge Zusammenarbeit mit den entsprechenden Instituten legen.

    Dies bedeutet, dass Sie in speziellen Fällen auf eine günstigere Variante verzichten müssen, da der Vermieter eine bestimmte Mietkautionsversicherung bevorzugt. Deshalb lohnt es sich beim Vermieter nochmals abzuklären, welche Gesellschaften akzeptiert werden und welche aussen vor gelassen werden müssen.

  • Werden Unterlagen für die Bearbeitung benötigt? Open or Close

    Die aktuellen Angebote im Bereich der Mietkautionsbürgschaft unterscheiden sich insbesondere in dieser Hinsicht, da die einzelnen Anbieter auch unterschiedliche Antragsprozesse verfolgen. Deshalb verlangt der Grossteil der Anbieter, wie z.B. die FirstCaution, SwissCaution oder AprilCaution, verschiedene Dokumente für die Eröffnug der Mietkaution:

    • Von allen Mietern unterzeichneten Versicherungsantrag
    • Ausweiskopien aller Mieter
    • Kopie des Mietvertrages
    • Kopie des Betreibungsregisterauszuges

    Entscheidet man sich beispielsweise die Mietkaution der goCaution, so entfällt das Einreichen jeglicher Dokumente. Hierbei wird direkt online die Antragsprüfung anhand Ihrer Angaben vorgenommen und Sie erhalten innert wenigen Minuten/Stunden per E-Mail eine Benachrichtigung über den Status.

  • Welche Anbieter stehen im Vergleich? Open or Close

    Auf Mietkautionschweiz.ch können Sie die grössten traditionellen Kautionsgesellschften vergleichen, welche ausschliesslich auf die Erbringung von Mietkautionen spezialisiert sind. Es handelt sich um die Anbieter goCaution, FirstCaution, SwissCaution, AdunoKaution, April Caution und SmartCaution.

    Mit wenigen Klicks können Sie anhand der Mietkautionssumme und des Mietbeginnes Ihre Prämie berechnen und den Anbieter wählen, welcher die besten Konditionen bietet. Grundsätzlich ist wichtig zu wissen, dass die eigentliche Leistung der Mietkaution bei allen Anbietern identisch ist, dennoch variieren die Prämien erheblich. Insbesondere unterscheiden sich die Anbieter in der Frage, ob und in welcher Höhe die Kautionsgesellschften weitere Gebühren für die Administration, bei Rückvergütungen oder bei Kündigung der Police erheben. In unserem Rechner sind alle Einzelheiten transparent aufgelistet und können sich ein klares Bild über die definitiven Kosten verschaffen.

  • Wie kündige ich die Mietkautionsbürgschaft? Open or Close

    Im Vergleich zu anderen, klassischen Versicherungsprodukten erübrigt sich bei der Mietkautionsbürgschaft das Einsenden eines Kündigungsschreibens an die Mietkautionsversicherung. Die Mietkautionsbürgschaft wird ausschliesslich vom Vermieter aufgelöst, indem dieser die Mietkautionsurkunde an die jeweilige Mietkautionsversicherung zurücksendet. Wenn Sie z.B. aus der Wohnung ausziehen und keine Forderungen seitens des Vermieter bestehen, verschickt Ihr Vermieter nach der offiziellen Wohnungsübergabe das Kautionszertifakt an die Mietkautionsversicherung zurück und löst damit die Police auf. Dies bedeudet, dass für die Kündigung der Mietkautionsbürgschaft kein Eingreifen des Mieters notwendig ist.

    Mit diesem Schritt ist die Mietkautionsbürgschaft aufgelöst und nach Erhalt der Bürgschaftsurkunde wird die Auflösung durch die Mietkautionsversicherung vorgenommen. Sie erhalten dann - dies ist aber nicht bei allen Anbieter so - in der Regel die nicht verbrauchte Prämie anteilsmässig zurückerstattet. Bei manchen Anbietern wird die nicht verbrauchte Prämie bei einer Kündigung innerhalb der ersten 12 Vertragsmonaten überhaupt nicht zurückerstattet. Die Auflösung der Mietkautionsbürgschaft kann also in folgenden Fällen vorgenommen werden:

    • 1. Sie ziehen um und wollen für das neue Mietobjekt keine Mietkautionsbürgschaft einsetzen oder
    • 2. Sie hinterlegen dem Vermieter die geforderte Mietkaution auf ein Mietzinsdepot bei einer Bank und können so die Mietkaution auflösen und wieder ersetzen.

    In jedem Fall können Sie also praktisch von heute auf morgen die Mietkautionsbürgschaft auflösen.

  • Ist die Mietkautionsbürgschaft eine Art "Kredit"? Open or Close

    Oftmals fragen sich Mieter, ob die an die Mietkautionsversicherung einbezahlten Jahresprämien an die "eigentliche" Kautionssumme angerechnet werden. Denn bei einer Jahresprämie von 200.- (entspricht etwa einer Kautionssumme von CHF 4'000.-) und einer Laufzeit von 10 Jahren, hat die Mieterschaft bereits rund CHF 2'000.- an die Mietkautionsgesellschaft bezahlt. In diesem Beispiel wäre es so, dass nach 20 Jahren der vom Vermieter geforderte Kautionsbetrag erreicht wird.

    Deshalb könnte man meinen, dass die Prämienrechnungen sich dann einstellen. Dem ist aber nicht so! Denn die einbezahlten Mietkautionsprämien sind - wie bei anderen Versicherungsprodukten auch - unwiderruflich weg. Dies bedeutet, dass die eigentliche Leistung der Mietkautionspolice die ist, dass Mieter kein Geld für die Mietkaution einbringen mussten. Deshalb ist die Produktbezeichnung "Mietkautionsversicherung" nur sinngemäss zu verstehen, denn es handelt sich hier eine Mietkautionsbürgschaft, wonach sich eine Drittpartei gegenüber dem Vermieter verbürgt und im Fall von Forderungen seitens Vermieter als "Vorleister" dafür aufkommt.

  • Was ist das Prinzip der bargeldlosen Mietkaution? Open or Close

    Der Mieter entrichtet anstelle der Zahlung der Mietkaution an den Vermieter einen geringen Jahresbeitrag an eine Mietkautionsgesellschaft und erhält im Gegenzug eine Mietkautionsurkunde, welche die vom Vermieter geforderte Mietkaution in der vereinbarten Höhe (max. drei Monatsmieten) garantiert. Mit dem Prinzip der Mietkautionsbürgschaft verbürgt sich die Mietkautionsgesellschaft gegenüber dem Vermieter und kommt bei allfälligen Forderungen nach dem Auszug auf. Dies erspart dem Mieter das Aufbringen der Mietkaution aus Eigenmitteln.

    Sollte der Mieter bei Auszug Schäden am Mietobjekt verursacht haben oder das Mieterkonto offene Mietzinse aufweisen, die über die Mietkaution zu verrechnen sind, leistet die Mietkautionsgesellschaft den geforderten Betrag an den Vermieter. Anschliessend schuldet der Mieter der Mietkautionsgesellschaft - im Rahmen des Regress-Verfahrens - den vorgeleisteten Betrag. Dies bedeutet dass die Mietkautionsbürgschaft keine Versicherung im klassischen Sinne ist und der eigentliche Nutzen aus diesem Produkt darin besteht, dass der Mieter für das Mietobjekt selber keine Mietkaution aufbringen muss.

  • Was sind die Vorteile und Nachteile der Mietkaution? Open or Close

    «Mietkaution? Zusätzliche Liquidität beim Umzug, günstige Prämie und jederzeit flexibel kündbar – das sind die Vorteile einer Mietkaution für Mieter. Mieter die eine Mietkaution abschliessen, können frei ihr Geld verfügen und das ersparte Geld kann für andere Auslagen verwendet oder es zur Kostendeckung des Umzuges wie für neue Möbel, Transport- oder Reinigungskosten genutzt werden.»

    Wer beim Umzug knapp bei Kasse ist hat mit der Mietkaution ein innovatives Finanzprodukt, welches wesentlich günstiger als ein herkömmlicher Kredit ist. Anstelle der Barkaution wird ein günstiger Jahresbeitrag (in der Regel 5% des Kautionsbetrages) fällig. Vermieter schätzen insbesondere die unkomplizierte Verwaltung der Bürgschaftsurkuden. Geringe Kosten und eine einfache Handhabung machen sie zu einer interessanten Alternative zum traditionellen Mietzinsdepot.

    VORTEILE DER MIETKAUTION:

    • Erspartes Geld der Barkaution verbleibt zur freien Verfügung
    • Mehr finanzieller Spielraum beim Umzug
    • Schonung der Ersparnisse
    • Keine Doppelbelastung (alte Kaution noch nicht ausgezahlt, neue schon fällig)
    • Vermeidung teurer und unflexibler Kredite
    • Als Zwischenfinanzierung nutzbar (Mietkautionsbürgschaft kann später in Barkaution umgewandelt werden)

    NACHTEILE DER MIETKAUTION:

    • Nicht alle Mieter erhalten eine Bürgschaft
    • Mieter muss nach Inanspruchnahme das Geld zurückerstatten.
    • Überschaubare aber regelmässige Kosten (siehe Anbieter im Vergleich), die sich bei längerer Laufzeit summieren


  • Vertrag, Laufzeit und Kündigung Open or Close

    Vertragsbeginn der Mietkaution ist das Ausstellungsdatum auf der Bürgschaftsurkunde resp. bei Umzug in eine neue WOhnung der Beginn des Mietvertrages. Ab diesem Datum greift die Mietkaution für Mieter und Vermieter. Bezüglich Inkrafttreten und Laufzeit gibt es von Seiten der Mietkautionsgesellschaften generell keine festen Vorgaben oder mehrjährige Verträge. So kann der Vertrag sowohl zu Beginn als auch während eines Mietverhältnisses abgeschlossen werden (z.B. wenn sich die Mieterschaft im Nachhinein auf den Abschluss einer Mietkaution anstelle einer Barkaution tätigen möchten, um wieder frei über das Kautionsgeld zu Verfügen).


    VORTEILE DER MIETKAUTION: Mietkaution können Mieter/Innen jederzeit kündigen. Dies ermöglicht den Mietparteien eine flexible Handhabe sowie Planungssicherheit. Hierzu müssen sich Mieter vom Vermieter die Bürgschaftsurkunde aushändigen lassen und diese an die Mietkautionsversicherung zurücksenden. Erfolgt die Kündigung während eines laufenden Mietverhältnisses, benötigt der Vermieter eine Ersatzsicherheit, wie z.B. Mietzinsdepot bei einer Bank. Bei einer Kündigung werden die Kosten taggenau abgerechnet; zu viel gezahlte Beiträge werden der Mieterschaft zurückerstattet. Achtung: Einige Anbieter verrechnen dem Mieter bei Auflösung der Mietkaution zusätzliche Gebühren oder machen Kosten für Rückvergütungen geltend. Andere Anbieter wie die FirstCaution erstatten die Prämie überhaupt erst ab dem zweiten Jahr zurück.
  • Was geschieht bei einem Schadenfall? Open or Close

    Sollten die Mieterschaft bei Auszug offene Forderungen gegenüber dem Vermieter haben, wie etwa offene Mietzinse oder im Zusammenhang mit Schäden am Mietobjekt, so kann der Vermieter den Gesamtbetrag von der Mietkautionsversicherung einfordern. Wie beim Mietzinsdepot benötigt man für die Freigabe das Einverständnis beider Vertragsparteien. Mit rechtsgültigen Unterschriften auf der Rückseite des Mietkautionszertifikates gibt man der Mietkautionsversicherung den Auftrag den geforderten Betrag an der Vermieter oder die Liegenschaftsverwaltung auszuzahlen. Nachdem die Mietkautionsversicherung die Leistungen an den Vermieter erbracht hat, fordert diese den geleisteten Betrag wieder vom Mieter zurück. Dies, weil es sich hierbei nicht um einen traditionellen Versicherungsschutz, sondern um eine Bürgschaft handelt und somit ein Rückgriff auf den Bürgschaftsnehmer üblich ist. Bemerke: Die Mietkaution ist also keine Versicherung im klassischen Sinne! Deshalb lohnt es sich, sich zusätzlich mit der Privathaftpflichtversicherung abzusichern.

  • Wie hoch darf die Mietkaution sein? Open or Close

    Die Mietkaution zahlt der Mieter an den Vermieter gemäss Art. 257e OR. Sie dient zur Absicherung aller Ansprüche des Vermieters aus dem Mietverhältnis. Die Höhe der Mietkaution bei Privatmietverträgen darf maximal drei Monatsmieten (Bruttomietzinse) betragen. Je nach Beziehung zum neuen Vermieter beträgt die Mietkaution in der Regel jedoch nur ein bis zwei Monatsmieten. Dies hängt von der individuellen Verhandlung mit dem Vermieter ab.


    • Kann der Mieter seinen Verpflichtungen aus dem Mietvertrag, wie der Zahlung der Miete, nicht nachkommen, kann der Vermieter auf die Sicherstellung Mietkaution zurückgreifen. Ist die Mietkaution nicht Bestandteil des Mietvertrages, so hat der Vermieter nachträglich keine Möglichkeit eine Kaution zu verlangen.
    • Wenn Sie in eine neue Wohnung umziehen, können Sie eine Mietkaution von goCaution abschliessen, um zu verhindern, dass das Geld für die Mietkaution auf einem Bankkonto blockiert wird. Die günstige Kautionsprämie ohne weitere Gebühren spricht für die Mietkaution von goCaution.

    Bei der Mietkaution für Geschäftsmietverträge hingegen gibt es keine gesetzliche Vorschrift, in der Praxis ist es jedoch so, dass sechs Monatsmieten gefordert werden.

  • Die Mietkaution ist eine Bürgschaft und keine klassische Versicherung Open or Close

    Der Begriff Mietkautionsversicherung ist mit Vorsicht zu geniessen. Häufig gehen Mieter davon aus, dass die Mietkautionsversicherung eine Versicherung im klassischen Sinne ist und offene Mietzinse und Schäden am Mietobjekt übernimmt, wie bei einer Privathaftpflichtversicherung. Dem ist aber nicht so. Die Mietkaution beruht auf dem Prinzip der Bürgschaft, wohingegen das Grundprinzip der Versicherung die Risikoübernahme im Schadenfall ist.

    Eine klassische Versicherung wie die Privathaftpflicht kommt zu Zuge, wenn das versicherte Ereignis, der Haftpflichtschaden, eintrifft. Der Versicherungskunde meldet den Schaden an seine Versicherung, diese kümmert sich um die Schadenbearbeitung, übernimmt die entstandenen Geldkosten (Vermögensminderung des Versicherten) und der Schadenfall ist abgeschlossen.

    Bei der Mietkautionsbürgschaft erfolgt deren Auflösung nur unter bestimmten Umständen. Wo beispielsweise bei einer Privathaftpflichtversicherung nur der Kunde eine Versicherungspolice bekommt, ist bei der Mietkaution noch eine dritte Partei an der Bürgschaft beteiligt: Der Vermieter. Nach Abschluss der Mietkaution erhält der Vermieter ein Schriftstück, die Bürgschaftsurkunde, als Bestätigung zugesandt.

    Die bargeldlose Mietkaution funktioniert genau gleich wie das das herkömmliche Bankdepot und schafft dem Vermieter Sicherheit für das Mietverhältnis. Der Unterschied ist, dass für den Mieter die Einzahlung auf ein Sperrkonto entfällt und er frei über seine finanziellen Mittel verfügt. Macht der Vermieter bei Beendigung des Mietvertrages Ansprüche geltend, z.B. für offene Mietzinse oder Schäden am Mietobjekt, so wird die Mietkaution nach Rücksendung der Bürgschaftsurkunde an die Mietkautionsgesellschaft ausbezahlt. Nach Auszahlung der Forderung passiert aber ein ganz entscheidender Schritt: Die Mietkautionsgesellschaft übt auf den Kunden den Regress (=Rückgriff) aus und fordert den Mietkautionsbetrag wieder zurück. Die Mietkautionsbürgschaft ersetzt somit die Einzahlung auf ein Banksperrkonto und schafft finanzielle Räume und übernimmt im Schadenfall Forderungen des Vermieters, fordert diese aber in jedem Fall vom Mieter wieder zurück.

    Es empfiehlt sich daher nebst einer Mietkaution immer auch eine Privathaftpflichtversicherung abzuschliessen, welche auch die Mieterschäden übernimmt. Somit wird gewährleistet, dass im Schadenfall der Mieter finanziell abgesichert ist und eine Versicherung das Ausfallrisiko übernimmt.

  • Welche anderen Versicherungen stehen mit der Mietkaution im Zusammenhang? Open or Close

    Weil die Mietkautionsbürgschaft eben eine Bürgschaft - obschon oftmals Mietkautionsversicherung genannt - und deshalb übt die Mietkautionsgesellschaft im Schadenereignis den Regress (=Rückgriff) auf den Mieter aus. Somit haben Mieter die dieser Police keinen echten Versicherungsschutz (!). Der Mieter trägt die Kosten schlussendlich selbst, das das Geld vollumfänglich an die Versicherung zurückbezahlt werden muss.


    Anders sieht es bei der Privathaftpflichtversicherung aus, welche dringend abzuschliessen ist, sind Schäden am Mietobjekt gedeckt. Die Privathaftpflichtversicherung übernimmt die entstandenen Kosten abzüglich eines vereinbarten Selbstbehaltes (in der Regel CHF 200.-).


    Privathaftpflichtversicherung zwingend abschliessen: Da der Vermieter im Schadensfall auch allfällige Mieterschäden an die Kautionsggsellschaft geltend machen kann, lohnt es sich bereits im Vorfeld bei der Privathaftpflichtversicherung den Schaden anzumelden. Denn werden Mieterschäden von der Mietkautionsbürgschaft bezahlt, müssen diese vollumfänglich rückerstattet werden. Wohingegen bei der Privathaftpflichtversicherungden nur der Selbstbehalt zu bezahlen ist.


    Zusammengefasst kann gesagt werden, dass die Mietkautionsbürgschaft alleine keinen richtigen Versicherungsschutz gewährleistet, da der Mieter letztendlich die Kosten im Schadenfall alleine trägt. Der Versicherungsschutz kommt bei der Privathaftpflichtversicherung zum Zuge, weil im Schadenfall die Versicherung das versicherte Risiko übernimmt.

  • Wann muss der Vermieter die Mietkaution freigegeben? Open or Close
    Das Mietrecht schreibt vor, dass die Freigabe zu erfolgen hat, sobald die Mietkaution Ihre Funktion erfüllt hat. Dies ist der Fall, wenn der Mieter sämtliche Mietzinse und Nebenkosten bezahlt hat und auch keine Mieterschäden vorhanden sind. In solchen Fällen sollte die Kaution problemlos innert 30 Tagen freigegeben werden.

    Weigert sich der Vermieter, die Kaution freiwillig aufzulösen, kann der Mieter an die Schlichtungsbehörde gelangen. Oder er lässt die Mietkaution doch ein Jahr bestehend. Denn: Hat der Vermieter auch ein Jahr nach Mietende seine Ansprüche auf die Kaution nicht über den Rechtsweg geltend gemacht, kann die Mieterschaft das Konto ohne seine Zustimmung auflösen lassen.


    Diese Vorgehensweise lässt sich auch auf die Mietkautionsbürgschaft (Mietkautionsversicherung) übertragen. Stellt der Vermieter seine Ansprüche auch nach einem Jahr nicht über den Rechtsweg, kann der Mieter die Auflösung der Bürgschaftsurkunde alleine vornehmen.

  • Mietzinsdepot oder Mietzinsgarantie? Open or Close

    Vermieter möchten sich bei der Übergabe eines Mietobjektes in Sicherheit wiegen und verlangen deshalb eine Sicherheitsleistung durch eine Mietkaution. Diese beträgt in der Schweiz in der Regel 1-2 Monatsmieten. Gesetzlich geregelt ist die maximale Mietzinsgarantie von 3 Mietzinsen.

    Bisweilen war es üblich, dass der Vermieter für den Mieter ein Depotkonto bei seiner Bank eröffnete und der Mieter anschliessend die vereinbarte Kaution auf dieses Konto einzahlen und sperren musste Dieses Geld bleibt bis zur Beendigung des Mietvertrages resp. Übergabe des Mietobjektes gesperrt. Oftmals ist es aber so, dass die Mietkaution noch weitere Monate nach Übergabe des Objektes gesperrt bleibt, da der Vermieter noch eine gewisse Zeit für die Erstellung der Abrechnung nehmen muss. Je nach Kündigungstermin ist auch die noch zu erstellende Nebenkostenabrechnung ein Hauptgrund für Verzögerungen, da diese nur periodisch, meistens im April, erstellt werden. Mit Verzögerungen ist insbesondere dann zu rechen, sollten bei der Wohnungsrückgabe Schäden festgestellt worden sind, die das Hinzuziehen von externen Handwerkern voraussetzen. Der Vermieter benötigt Zeit denn es müssen Offerten bei Handwerkern eingeholt werden und die Arbeit der Handwerker kann mehrere Wochen oder sogar Monate dauern.

    Viele Mieter haben ein finanzielles Problem, denn der neue Vermieter verlangt ebenfalls eine Mietkaution, welche vor dem Vertragsbeginn einbezahlt werden muss. Dazu kommt in der Regel noch der erste Mietzins, welcher auch im Voraus und vor Vertragsbeginn einzuzahlen ist. Solange die alte Mietkaution noch beim alten Vermieter gesperrt kann oftmals der neue Vermieter nicht.

    Das Mietzinsdepot der Bank bringt oftmals auch geringe bis gar keine Zinsen ein, was für den Mieter eher schlecht ist. Insbesondere dann, wenn der Vermieter seine Partnerbank vorzieht, welche schlechtere Konditionen als die eigene Bank anbietet.

    Neben der Hinterlegung von Geld auf ein Mietzinsdepot bei einer Bank kennt das Schweizer Mietrecht weitere Formen der Sicherheitsleitung, wie zum Beispiel die der Bürgschaft. Diese wird jeweils von Banken (Bankgarantie) oder von Versicherungen (Mietkautionsbürgschaft) angeboten und entlasten den Mieter, indem sich die Bank oder Versicherung gegenüber dem Vermieter verbürgt und ihn mit einer Garantieurkunde absichern. Zwischen der Banken- und der Versicherungslösung gibt es im Grunde keine Unterschiede in der Handhabung. Die Versicherungslösung ist aber unkomplizierter im Abschluss und effizienter im Schadenfall, da diese auf diesen Service spezialisiert sind. Die Versicherungslösung ist auch verhältnismässig günstiger und flexibler als die Bandenlösung.

    Die Versicherungslösung hat für Mieter wie auch für Vermieter entscheidende Vorteile.

    Vorteile für Mieter:

    • Es muss keine Mietkaution einbezahlt und gesperrt werden
    • Es bleibt mehr Geld für den Umzug zur Verfügung
    • Günstige Prämien und einfach zu kündigen
    Vorteile für Vermieter:
    • 100%-ige Absicherung der Mietkaution
    • Kein Verwaltungsaufwand, da kein Bankkonto geführt werden muss
    • Schnellere Vergabe von Mietobjekten

    Bei den Mietkautionsversicherungen kann der Abschluss online vorgenommen werden. Diese stellen dann dem Vermieter die Bürgschaftsurkunde zu und garantieren die geforderte Kautionssumme. Auf www.mietkautionschweiz.ch können sich Mieter in der Schweiz über die Mietkautionsversicherung informieren und die wichtigsten Schweizer Anbieter online vergleichen.

  • Wie die Mietkautionsbürgschaft funktioniert und was sie bringt Open or Close

    Eine Wohnung mieten heisst auch Erspartes blockieren. Denn wer mietet muss eine Mietkaution in Form eines Bankdepots leisten, die in der Regel 2-3 Monatsmieten beträgt. Wer das Mietzinsdepot nicht aufbringen kann oder aber einfach sein Geld nicht blockieren möchte, hat mit der Mietkautionsbürgschaft eine Alternative zum herkömmlichen Mietzinsdepot, welche eine anderweitige Nutzung des Geldes erlaubt und somit das Umzugsbudget schont.


    Das Prinzip der Mietkautionsbürgschaft
    Bei der Mietkautionsbürgschaft zahlt der Mieter an den Versicherer eine jährliche Prämie und sein Vermieter erhält im Gegenzug eine Bürgschaftsurkunde, welche ihn bis zur vereinbarten Kautionssumme absichert. Somit entfällt die Einzahlung der Mietkaution seitens des Mieters.

    Basierend auf dieser Bürgschaftsurkunde begleicht die Versicherungsgesellschaft Ansprüche des Vermieters aus dem Mietverhältnis gegen Mieter in der maximalen Höhe der vereinbarten Kaution. Sollte also der Mieter bei Auszug Forderungen gegenüber dem Vermieter haben, wie etwa für offene Mietzinse oder im Zusammenhang mit Schäden am Mietobjekt, so kann der Vermieter die Freigabe der Mietkaution durch Rücksendung der Mietkautionsurkunde einfordern. Wie beim Mietzinsdepot benötigt man für die Freigabe der Mietkaution das Einverständnis beider Vertragsparteien.

    Mit der Mietkautionsbürgschaft entfällt die Einzahlung der Mietkaution seitens des Mieters, was sicherlich der Hauptvorteil resp. der Grundsatz der Mietkautionsbürgschaft ist.

    Welche Nachteile hat der Abschluss einer Mietkautionsbürgschaft?
    Die Mietkautionsbürgschaft hat grundsätzlich keine Nachteile. Im Vergleich zum herkömmlichen Mietzinsdepot verhält sie sich flexibler und schafft im Gegensatz zum Mietzinsdepot neue Liquidität in der Haushaltskasse. Sofern sich Mieter für den Abschluss einer Mietkautionsbürgschaft entscheiden, sollten man sich über die genauen Konditionen und anfallenden Kosten des Anbieters informieren.

    Achtung: Keine Versicherung im klassischen Sinne
    Der Begriff Mietkautionsversicherung ist nicht ganz richtig. Ein klassisches Versicherungsprodukt wie z.B. die Privathaftpflichtversicherung kommt zum Zuge, wenn ein Schaden eintrifft. Der Versicherungsnehmer meldet den Schaden an seine Versicherung, diese kümmert sich um die Schadenbearbeitung, übernimmt die entstandenen Kosten (abzüglich eines Selbstbehalts) und der Schadenfall ist abgeschlossen. Man spricht in einem solchen Fall vom klassischen Versicherungsschutz.

    Häufig gehen Mieter davon aus, dass die sogenannte Mietkautionsversicherung dieselbe Funktion wie andere Versicherungen erfüllt und im Schadenfall die gesamten Kosten übernimmt. Dem ist aber nicht so. Die Mietkautionsversicherung beruht auf dem Prinzip der Bürgschaft, wo sich eine Drittpartei, in diesem Fall die Mietkautionsgesellschaft, für jemanden verbürgt und für Forderungen haftet. Leistet die Mietkautionsgesellschaft Forderungen aus dem Mietvertrag an den Vermieter so muss der Mieter den Gesamtbetrag an die Mietkautionsgesellschaft zurückzahlen.

    Weitere Informationen und tiefergehende Fragen rund um die Mietkautionsbürgschaft finden Sie auf der Website www.mietkautionschweiz.ch. Mit dem Vergleichsrechner können ebenfalls die wichtigsten Schweizer Anbieter online verglichen werden.

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