Mietkautionsversicherung - Mieten ohne Depot

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Ich miete ein Gewerbeobjekt

Die Mietkautionsversicherung entlastet das Umzugsbudget

Um ein Haar wäre der Traum geplatzt! Nach langer Suche und zahlreichen Besichtigungen ist sie endlich gefunden: die Traumwohnung. Geräumig, hell, an ruhiger Lage und doch nah am Zentrum. Einfach perfekt! Die Miete ist hoch, aber es passt noch ins Budget rein. Diese Wohnung muss einfach das neue Zuhause werden.

Doch dann kommt der Schock: drei Monatsmieten werden als Mietkaution verlangt! Dazu kommt noch der erste Mietzins, der ebenfalls vor Mietbeginn bezahlt werden muss. Da oftmals nicht genügend oder keine Rücklagen vorhanden sind, droht der Umzugstraum wie eine Seifenblase zu platzen.

Für Mieter gibt es nun dafür eine Lösung: Die bargeldlose Mietkaution. Verschiedene Anbieter in der Schweiz bieten mit der Mietkautionsversicherung eine Alternative zur Hinterlegung eines Mietzinsdepots. Somit können Mieter das Kautionsgeld einsparen und für andere Dinge verwenden.

Mietkautionsversicherung - wie funktioniert's?

Die Mietkautionsversicherung verbürgt sich als Garantin für die vom Vermieter geforderte Mietkaution und berechnet dem Mieter dafür eine jährliche Versicherungsprämie zur Deckung des Ausfallrisikos. Daraus ergibt sich der Vorteil, dass der Mieter die Mietkaution nicht selber einzahlen und das Geld über die gesamte Mietdauer blockieren muss. Als Sicherheit erhält der Vermieter eine Bürgschaftsurkunde, die ihn zur Geltendmachung von Forderungen berechtigt, wie beispielsweise wegen offenen Mietzinsen oder Beschädigung an der Mietsache. Dabei ist die Höhe der maximalen Leistungssumme auf die vereinbarte Mietkaution begrenzt.

Erklärvideo des Anbieters goCaution:


Tipp: Bei Kautionsbeträgen bis 2'000.-, beträgt der jährliche Prämienbeitrag beim Anbieter goCaution nur 94.50 (für Privatkunden). Weitere Informationen finden Sie unter www.gocaution.ch

Mieter müssen sich aber auch im Klaren darüber sein, dass es sich hierbei nicht um einen keinen klassischen Versicherungsschutz handelt, wonach die Versicherung den Schaden vollumfänglich übernimmt und keine Kostenbeteiligung seitens des Versicherungsnehmers notwendig ist. Die bedeutet, dass allfällige von der Mietkautionsversicherung an den Vermieter geleistete Zahlungen beim Mieter wieder zurückgefordert werden.

Vorteile für Mieter

  • Wohnungen die vorher wegen des hohen Depots nicht in Frage kamen, sind jetzt im Bereich des Möglichen
  • Sind Rücklagen vorhanden, können diese anderweitig eingesetzt werden
  • Nach einem Wohnungswechsel entfällt die lange Wartezeit auf das blockierte Geld
  • Jederzeit kündbar bei Wohnungsabgabe oder wenn dem Vermieter nachträglich ein Mietzinsdepot geleistet wird

Vorteile für Vermieter

  • Einfachere Handhabung der Mietkautionen
  • Keine Eröffnung oder Verwaltung von Bankkonten notwendig
  • Gleiche gesetzliche Grundlage und Sicherheit wie beim Mietzinsdepot

Die Mietkautionsversicherung zum besten Tarif

Sie können mit unserem Vergleichsrechner die wichtigsten Schweizer Kautionsversicherungen, die sich ausschliesslich auf die Erbringung von Mietkautionsbürgschaften spezialisiert haben, online vergleichen und mehrere Hundert Franken an Prämien sparen. Achten Sie sich insbesondere auf Gebühren, die - je nach Anbieter - nebst der Versicherungsprämie anfallen können. Generell lohnt es sich zuerst eine Offerte einzuholen und sich telefonisch unverbindlich vom jeweiligen Anbieter beraten zu lassen. In unserem Vergleich finden Sie ausschliesslich FINMA-genehmigte Kautionsversicherungen, welche von den meisten Vermietern akzeptiert werden.

Wie schliesse ich eine Mietkautionsversicherung ab?

Bei den meisten Mietkautionsgesellschaften kann man online einen Antrag stellen und die Mietkaution eröffnen. Es ist sehr wichtig zu wissen, dass man nur bei beim Anbieter goCaution den Abschluss zu 100% online vornehmen kann. Bei allen anderen Versicherungsgesellschaften ist es üblich, dass man nach der Online-Eröffnung einige Dokumente wie die Mietvertrags- und Ausweiskopie oder aber auch einen Betreibungsauszug einsenden muss. Wer die Mietkautionsbürgschaft lieber auf herkömmlichem Weg abschliessen möchte, kann ein handschriftliches Antragsformular anfordern und dieses ausgefüllt und unterzeichnet mit den benötigten Unterlagen an die Mietkautionsversicherung einsenden.

Was hat es mit der Mietkautionsurkunde auf sich?

Nachdem die Mietkautionsversicherung abgeschlossen wurde, sendet der jeweilige Anbieter eine Mietkautionsurkunde an den Vermieter, welche die vereinbarte Kaution zusichert oder besser gesagt garantiert. Diese Urkunde legt der Vermieter bei sich ab und dient ihm zur Einforderung von Ansprüchen bei Beendigung eines Mietverhältnisses. Damit die Versicherung im Schadensfall eine Auszahlung tätigen kann, muss der Mieter mit seiner Unterschrift auf der Urkunde sein Einverständnis geben. Der Vermieter kann also keine Leistungen erhalten, wenn der Mieter mit den Forderungen nicht einverstanden ist. Auch im Falle der Auflösung ohne Forderungen spielt die Mietkautionsurkunde, oder auch Kautionszertifikat genannt, eine zentrale Rolle. Der Vermieter muss dieses im Original an die Mietkautionsversicherung zurücksenden, damit der Vertrag aufgelöst werden kann. Da sich der Vermieter jedoch bis zu 12 Monate mit der Rücksendung der Urkunde Zeit lassen darf, wird es je nach Anbieter problematisch mit der Beendigung der Prämienzahlung, da diese erst mit Eingang der originalen Urkunde den Prämienzähler stoppen. Das heisst, dass in so einem Fall weiterhin eine Prämie geschuldet wird, obwohl man nicht mehr im versicherten Mietobjekt lebt.

Welchen Anbieter akzeptiert mein Vermieter?

Die gute Nachricht vorab: heutzutage sind die meisten Vermieter und Verwaltungen offen für alle Anbieter. Das war aber nicht immer so. In der Anfangszeit der bargeldlosen Mietkaution haben sich viele Vermieter an einem Anbieter gekoppelt und die Mieterschaft war gezwungen die Mietkautionspolice dort abzuschliessen. Da sich in den vergangenen Jahren viel in diesem Bereich getan hat und viele neue Anbieter denselben Service zu unterschiedlichen Tarifen anbieten, hat sich der Wunsch nach der freien Wahl des Anbieters durchgedrungen. Die freie Wahl des Instituts hat bei der Mietkautionsbürgschaft eine gewichtigere Rolle als beim herkömmlichen Mietzinsdepot, wo der Zinssatz meistens die Streitfrage war. Denn hierbei geht es um eine jährlich anfallende Versicherungsprämie, die sich über die Jahre auf mehrere Hundert Franken anhäuft. Da Schweizerinnen und Schweizer stets darum bemüht sind, die Versicherungskosten zu optimieren und deshalb regelmässig die Angebote vergleichen, wäre es verkehrt, wenn der Vermieter bei der Mietkautionsversicherung auf die persönlichen finanziellen Interessen Einfluss nehmen würde. Um Missverständnisse zu vermeiden, lohnt es sich beim Vertragsabschluss den Vermieter auf allfällige Besonderheiten in Sachen Anbieterwahl anzusprechen.

Wie kann ich die Mietkautionsversicherung auflösen oder kündigen?

Die Kündigung einer Mietkautionsbürgschaft ist jederzeit möglich. Es gibt im Gegensatz zu herkömmlichen Versicherungsprodukten keine Mindestlaufzeit und keine Kündigungsfristen. Auch ein offzielles Kündigunsschreiben ist nicht notwendig. Nach Kündigung des Mietvertrages und der Wohnungsübergabe sendet der Vermieter die originale Bürgschaftsurkunde an die Versicherung zurück. Mit diesem Schritt wird die Mietkaution aufgelöst.
Da die Gebühren jährlich anfallen und Sie bei Vorauszahlung evtl. schon das ganze Jahr bezahlt haben, muss die Mietkautionsgesellschaft nach einer taggenauen Abrechnung einen Teil der Gebühr anteilig zurückerstatten.

Häufige Gründe für eine Auflösung der Mietkautionsversicherung:
  • Umzug, Beendigung des Mietverhältnisses
  • Kostengründe, Sie haben das Geld für die Barkaution zusammen und möchten Kosten sparen.

Nachteile - wer kann auf eine Mietkautionsversicherung verzichten?

Vergessen wir nicht, die Prämien für die Sicherungsabtretung können sich über die Jahre summieren. Denn für eine Mietkautionsbürgschaft wird eine duchschnittlicher Jahresgebühr von 200.- erhoben. Dieses Geld ist unwiederrruflich weg. Ein vermeintlicher Nachteil, der als Konsequenz jedoch viele Vorteile mit sich bringt. So ermöglicht er es, dass der Mieter den Betrag für die Wohnungskaution, den er sonst ad hoc hätte zahlen müssen, behalten kann.

Haben Sie Kapital auf dem Sparkonto und benötigen es nicht, sollten Sie die Kaution lieber selbst bezahlen und das Geld über die Mietlaufzeit sperren. Auch wenn Sie eine gleichwertige Summe aus einem alten Mietverhältnis zurück erstattet bekommen und diese nicht neu verplant wurde, können Sie sich den Antrag für eine Mietkautionsversicherung sparen.


Weitere häufig gestellte Fragen zur Mietkautionsversicherung

Wie hoch darf die Mietkaution sein?

Begrenzung der Kautionshöhe auf max. 3 Bruttomietzinse.

Nettomiete Nebenkosten Bruttomiete Max. Mietkaution
CHF 1'500.- CHF 240.- CHF 1'740.- CHF 5'220.- (3 x 1'740)

  • Kann ich meine bereits hinterlegte Kaution zurückerhalten? Open or Close
    Eine Umwandlung eines Banksperrkontos in eine Mietkautionsversicherung ist möglich und wird von vielen Mietern in Anspruch genommen, um wieder frei über das Kautionsgeld verfügen zu können.

    Mieter sollten jedoch zuallererst beim Vermieter abklären, ob dieser damit einverstanden ist. Es kommt manchmal vor, dass der Vermieter nicht einwilligt und nach wie vor auf das herkömmliche Mietzinsdepot besteht. Ein Gesetz, das den Vermieter verpflichtet eine Bürgschaft als Sicherheitslösung anzunehmen, existiert derzeit noch nicht. Einige Vermieter argumentieren, dass sie grundsätzlich kein Problem mit der Mietkautionsbürgschaft hätten. Da es sich jedoch hierbei nicht um einen neuen Mietvertrag handelt, verweigern sie die Annahme einer Mietkautionsversicherung.

    Ist der Vermieter oder die Verwaltung mit der Freischaltung der Kaution einverstanden, kann der Mieter bei einer Mietkautionsversicherung den Abschluss vornehmen. Anschliessend erhält der Vermieter ein Kautionszertifikat. Dieses garantiert dem Vermieter den geforderten Kautionsbetrag und berechtigt ihn, später Forderungen aus dem Mietvertrag bei der Versicherung geltend zu machen.

    Nachdem der Vermieter die Bürgschaftsurkunde erhalten hat, bereitet er das Freigabeformular der jeweiligen Bank vor und gibt mit seiner Unterschrift das Kautionsgeld frei. Der Mieter kann sich dann das Geld auf sein Konto auszahlen lassen. Diese Prozedur dauert in der Regel fünf bis zehn Arbeitstage und hängt davon ab, wie schnell der Vermieter die Freigabe des Mietzinsdepots erteilt. TIPP: Schliessen Sie keine Mietkautionsversicherung ab bevor Sie das Einverständnis des Vermieters haben. Die Annullierung der Mietkautionsversicherung kann bei einigen Anbietern Kosten nach sich ziehen.

  • Kann mein Antrag von der Versicherung abgelehnt werden? Open or Close

    Ja, ein Antrag auf eine Mietkautionsversicherung kann von der Versicherungsgesellschaft abgelehnt werden. Dafür gibt es unterschiedliche Gründe. Der häufigste Grund ist die negative Bonität der Mieterschaft. Denn um eine Mietkautionsversicherung abschliessen zu können, setzen alle Anbieter eine positive Bonitätsauskunft voraus. Sind im Mietvertrag mehrere Personen eingetragen, so reicht es aus, wenn einer der Mieter eine positive Bonitätsauskunft vorweisen kann.

    Je nach Anbieter kann aber auch die Art der Aufenthaltsbewilligung bei Ausländern, z.B. L, G oder F, aber auch eine spezielle Mietvertragsform wie der Untermietvertrag zu einer Ablehnung führen. Untermietverträge werden übrigens nur durch die Anbieter goCaution und AdunoKaution abgesichert.

  • Gibt es Mindestlaufzeiten oder Kündigungsfristen? Open or Close

    Anders als herkömmliche Versicherungsprodukte kennt die Mietkautionsversicherung keine Mindestlaufzeit und ebenso gibt es keine Kündigungsfristen zu beachten, weil die Mietkautionsversicherung an einem Mietvertrag gekoppelt ist und spätestens mit der Kündigung der Wohnung aufgelöst wird.

    Die Auflösung der Police wird durch den Vermieter oder die Liegenschaftsverwaltung vorgenommen, indem die erhaltene Bürgschaftsurkunde an die Versicherung zurückschickt wird. Ein Kündigungsschreiben durch die Mieterschaft erübrigt sich bei der Mietkautionsversicherung.

    Entstehen Kosten bei der Auflösung der Mietkautionsversicherung?
    Einige wenige Anbieter erheben Gebühren, wenn der Mieter ein Prämienguthaben aufweist, das an den Mieter zurückvergütet werden muss. Dies ist insbesondere dann der Fall, wenn das Mietverhältnis unterjährig aufgelöst wurde. Zum Beispiel bringen die Anbieter FirstCaution und SwissCaution einen Abzug in der Höhe von CHF 20.-, da diese beiden Anbieter die in der Prämie enthaltenen Verwaltungsgebühren nie zurückzahlen.

    Der Anbieter SwissCaution erhebt zudem eine Kündigungsgebühr in Höhe von CHF 50.-, wenn der Kündigungsgrund darin besteht, dass der Mieter entweder dem Vermieter eine Mietzinsdepot leistet, um die SwissCaution-Police aufzulösen oder wenn der Mieter aus Einspar-Gründen zu einer anderen Versicherung wechselt.

    Zudem leisten praktisch alle Versicherungen keine Prämienrückvergütung, wenn der Mieter die Police innerhalb des ersten Versicherungsjahres kündigt.

  • Was gilt es bei der Inanspruchnahme der Mietkaution im Schadensfall zu beachten? Open or Close

    Stellt der Vermieter bei Beendigung des Mietvertrages Ansprüche gegen den Mieter, so kann er von der Mietkautionsversicherung die Auszahlung der eines Betrages in Höhe der vereinbarten Mietkaution verlangen. Die geschieht, indem Mieter und Vermieter das Kautionszertifikat unterschreiben und im dafür vorgesehenen Kästchen ein Kreuz mit der zu bezahlenden Schadenssumme festhalten. Dieser Betrag darf nicht höher als die mietvertraglich festgehaltene Mietkaution sein. Der Vermieter schickt dann das Kautionszertifikat i.d.R. zusammen mit dem Schadensprotokoll, der Mietvertragskopie, der Schlussabrechnung und dem Einzahlungsschein mit seiner Bankverbindung an die Mietkautionsgesellschaft. Diese prüft den Schaden und zahlt diesen innert wenigen Arbeitstagen auf das Konto des Vermieters aus.

    Danach führt die Versicherungsgesellschaft auf den Mieter den Regress aus. Das heisst, der Mieter muss das an den Vermieter ausbezahlte Geld vollumfänglich an die Versicherung zurückzahlen. Dies, weil die Mietkaution keine Versicherung, sondern eine Bürgschaft ist. Allfällige Mieterschäden sollten daher immer noch zusätzlich bei der eigenen Privathaftpflichtversicherung gemeldet werden, sodass der finanzielle Schaden nicht zu 100% auf den eigenen Schultern getragen werden muss.

  • Was ist der Unterschied zwischen einer Mietkautionsversicherung und einem Mietzinsdepot? Open or Close

    Bei einem Mietzinsdepot zahlt der Mieter die geforderte Summe auf ein Bankkonto ein, welches der Vermieter für ihn eingerichtet hat. Dort bleibt der Geldbetrag über die gesamte Mietlaufzeit blockiert und wird erst freigegeben, wenn der Vermieter keine Ansprüche aus dem Mietverhältnis stellt. Die Zinsen, welche heutzutage kaum nennenswert sind, gehören dem Mieter. Berücksichtigt man dann noch die Gebühren für Mietzinsdepots, die die Banken erheben,ist man meistens froh, wenn es noch eine Nullrunde gibt.

    Vorteile des Mietzinsdepots
    • Mieter erhält nach dem Auszug das Geld zurück
    Nachteile des Mietzinsdepots
    • Schränkt die finanzielle Liquidität des Mieters ein
    • Kaum zu erwartende Zinsen

    Bei der Mietkautionsversicherung muss hingegen kein Geld durch den Mieter eingezahlt werden, da sich die Versicherung gegenüber dem Vermieter als Garantin verbürgt. Hierfür muss der Mieter jedoch eine jährliche Versicherungsprämie bezahlen, die unwiderruflich ausgegeben wurde.

    Vorteile der Mietkautionsversicherung
    • Das Umzugs-Budget des Mieters wird geschont
    • Flexibel bei einem Umzug, da nicht auf die alte Kaution gewartet werden muss
    Nachteile der Mietkautionsversicherung
    • Jährliche Versicherungsprämie
    • Die Kosten im Schadensfall sind duch den Mieter zu tilgen
  • Wozu eine Mietkautionsversicherung? Open or Close

    Die Mietkaution ist ein wichtiger Bestandteil des Schweizer Wohnungsmarktes und schützt den Vermieter vor finanziellen Lücken, welche durch Schäden am Mietobjekt oder bei offenen Mietzinsen nach Beendigung des Mietvertrages entstehen können. Viele Vermieter stellen die Mietkaution als Bedingung zur Vergabe eines Mietobjektes. Die Höhe der Mietkaution beträgt bei privaten Mietverträgen max. 3 Monatsmieten, bei gewerblichen Mietverträgen in der Regel 6 Monatsmieten, wobei letztere nicht gesetzlich geregelt ist und auch höher ausfallen kann.

    Die Mietkautionsversicherung verschafft Abhilfe, da die Mietkaution nicht durch den Mieter eingezahlt werden muss und somit kein Geld auf der Bank blockiert wird. Sowohl Privatpersonen wie auch Firmen können durch den bevorstehenden Einzug in das neue Mietobjekt das Geld anders einsetzen und behalten sich so ihre finanzielle Liquidität.

Wir versuchen auf dieser Seite das Thema Mietkautionsversicherung so einfach, anschaulich und umfassend wie nur möglich zu erläutern. Sollten Sie noch weitere Fragen haben, besuchen Sie die Seiten der Versicherungsanbieter und informieren Sie sich dort konkret zu den Leistungen und Kosten.

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