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Die perfekte Wohnungsbesichtigung

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Die perfekte Wohnungsbesichtigung

Auf dem hart umkämpften Wohnungsmarkt in der Schweiz ist es nicht immer leicht, die passende Wohnung zu finden. Aufgrund des hohen Stresses und der Frustration bei der Wohnungssuche entscheiden sich einige Mietinteressenten zu schnell für eine Bleibe. Anstatt die Wohnung zunächst genau zu prüfen, ziehen sie gleich ein. Das kann fatale Konsequenzen nach sich ziehen.

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Der Wohnungsmangel ist in den Grossstädten wie Zürich oder Bern besonders eklatant. Über einen längeren Zeitraum hinweg suchen Mieter nach einer neuen Wohnung und geraten schnell unter Stress. Wer dann endlich eine Wohnung in guter Lage und zu einem verkraftbaren Preis findet, drückt bei den Mängeln gerne mal ein Auge zu. Obschon offensichtliche Mängel bei Einzug in die Wohnung auch nach Einzug gerügt werden können, nutzen viele Mieter Ihre Rechte nicht. Doch genau das kann sich am Ende rächen.

Daher sollte jeder vor Einzug in eine neue Wohnung, alle Räumlichkeiten genauestens unter die Lupe nehmen. Nur wer sich auf die Besichtigung gut vorbereitet, kann böse Überraschungen vermeiden. Da eine Wohnung am besten bei Tageslicht begutachtet wird, sollten Interessenten auf eine Besichtigung zur Tageszeit bestehen. So kann auch gleich getestet werden, wie gut die Wohnung bei Tageslicht beleuchtet wird. Sofern möglich, sollte immer eine Einzelbesichtigung durchgeführt werden.

Um den Lärmpegel zu bestimmen, empfiehlt es sich, die Wohnung zur lautesten Zeit zu besichtigen. Das ist in der Regel am späten Nachmittag von Montag bis Samstag. Zu dieser Zeit fahren viele Autos, die Kinder spielen auf der Strasse und es werden Haus- und Gartenarbeiten wie Rasenmähen durchgeführt.

Mietinteressenten sollten bei der Wohnungsbesichtigung immer auf Wasserflecken oder feuchte Stellen achten. Besonders schlimm ist Schimmel an der Wand. Dieser kann in extremen Fällen sogar gesundheitsschädlich sein. Zudem sollten die sanitären Einrichtungen getestet werden: Funktioniert die Toilettenspülung. Kommt Wasser aus den Wasserhähnen? Erzeugen die Wasserrohre Geräusche, wenn das Wasser fliesst? Danach gilt es Fenster und Türen zu testen. Lassen sie sich unkompliziert öffnen und schliessen oder klemmen sie? Sind die Fenster alt, sind sie vermutlich schlecht isoliert und verlieren Wärme. Was ist mit der Heizanlage? Handelt es sich dabei um ein altes oder neues Modell. Ältere Modelle weisen meist eine niedrigere Energieeffizienz auf. Das bedeutet höhere Heizkosten für den Mieter. Ein weiterer Punkt ist die Kalkulation der Nebenkosten. Werden diese vom Vermieter sehr gering angesetzt, muss mit hohen Nachzahlungen gerechnet werden. Die Verbrauchswerte des Vormieters und der Energieausweis geben Aufschluss über die zu erwartenden Kosten.

Es ist ja allgemein bekannt, dass neben Wohnraum auch Stauraum ein wichtiger Faktor ist. Mietinteressenten sollten daher prüfen, ob genügend Staumöglichkeiten in der Wohnung vorhanden sind. Das kann eine Abstellkammer, ein Dachboden oder ein Keller sein. Neben dem Vorhandensein von Stauräumen sollte auch auf eine angemessene Grösse geachtet werden. Nicht zu vergessen ist, dass ein Stauraum trocken sein muss. Insbesondere Keller können feuchte Stellen aufweisen.

Ein weiter sehr wichtiger Punkt ist der Schnitt der Wohnung. Dieser sollte mit den eigenen Bedürfnissen abgeglichen werden. Gibt es genug Platz für die eigenen Möbel? Wenn Zweifel bestehen, sollte gleich nachgemessen werden. Das gilt vor allem bei Dachschrägen. Mietinteressenten sollten auch klären, wo Waschmaschine, Trockner und Geschirrspüler angeschlossen werden. Dabei kann gleich geschaut werden, wie viele Steckdosen vorhanden sind und ob Verlängerungskabel gebraucht werden. Denn genau diese können im Alltag sehr lästig sein.

Zudem empfiehlt es sich immer, einen Freund oder Bekannten mitzunehmen. Vier Augen sehen mehr als zwei. Mietinteressenten sollten den Vermieter, die Liegenschaftsverwaltung oder den Vormieter selbst mit der Frage konfrontieren, warum er auszieht oder ausgezogen ist. Diese Frage kann Hinweise auf eventuelle Nachteile geben. Wer bei der Besichtigung Mängel entdeckt, sollte diese ansprechen und dokumentieren. Bevor das Übergabeprotokoll unterschrieben wird, sollten sämtliche Mängel im Protokoll festgehalten und von Mieter und Vermieter unterschrieben werden. Gleichzeitig kann die Reparatur der Mängel bis zum Einzug vereinbart werden.

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