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Mietverträge setzen nicht in jedem Fall eine Barkaution voraus

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Mietverträge setzen nicht in jedem Fall eine Barkaution voraus

Umziehen kann aufwändig und kostspielig werden. Umzugskartons, zeitraubendes Einpacken aller Gegenstände, Umzugsfahrzeuge und doppelte Miete. All das schlägt sich auf die Nerven nieder. Zusätzlich kommt noch die Mietkaution oben drauf.

Der alte Vermieter hat die Mietkaution eventuell noch nicht ausgezahlt, da hält der neue Vermieter bereits die Hand auf und verlangt seine Kaution. Mietkautionsversicherungen schaffen hier Abhilfe. Einige Fragen sich aber, ob sich das wirklich lohnt. Ohne Mietsicherheit geht im Wohnungsmarkt gar nichts mehr. Kein Vermieter stellt einen Mietvertrag ohne Mietkaution aus. Bei finanziellen Schwierigkeiten lohnt sich eine Mietkautionsversicherung durchaus.

Eine Mietkautionsversicherung kann jede Menge Umzugsstress, Mühe und Arbeit sparen. Genau aus diesem Grund wurde sie ins Leben gerufen. Der Mieter bleibt finanziell flüssig und muss sein Konto nicht unnötig überziehen oder gar einen Kredit bei der Bank aufnehmen. Ausserdem gibt es bei einem Anbieter, nämlich goCaution.ch, keine versteckten Kosten. Die Vorgänge sind so transparent wie möglich und der Abschluss einer Mietkautionsversicherung ist innerhalb weniger Minuten erfolgt. Auch Verwaltungsaufwand gibt es nicht wirklich. Die Prozesse sind soweit automatisiert, dass man heutzutage auf viele Angestellte verzichten kann. Dadurch kann eine günstige Prämie angeboten werden und der Kunde spart kosten.

Erste Mietkautionsversicherungen in der Schweiz

In der Schweiz kamen bereits vor über 20 Jahren die ersten Angebote auf den Versicherungsmarkt und haben eine Alternative zum herkömmlichen Bankdepot bereitgestellt. Weitere Angebote sind hinzugekommen. Zwar setzen viele Mieter noch auf den traditionellen Weg, doch die Mietkautionsversicherung hat an Bedeutung gewonnen. Wenn Mieter plötzlich drei bis vier Monate überbrücken müssen, weil der alte Vermieter die Kaution noch nicht ausgezahlt hat, fehlt schnell das Geld für die neue Wohnung. Eine Mietkautionsversicherung ist oft günstiger als ein Kredit bei der Hausbank. Bei der Wahl für eine Mietkautionsversicherung ist immer wichtig zu prüfen, ob die Kündigung aus der Versicherung jederzeit möglich ist. Denn dann lohnt sich eine solche Versicherung auch langfristig für viele Mieterinnen und Mieter.

Der traditionelle Weg

Vereinfacht ausgedrückt gibt es zwei konventionelle Wege, um die Mietsicherheit zu stellen.

  1. Der Mieter kann seinem neuen Vermieter das Geld überweisen. Dieser zahlt es danach auf ein Sperrkonto ein lautend auf den Namen des Mieters.
  2. Die zweite Möglichkeit ist eine Bankbürgschaft: Die Hausbank verbürgt sich hierbei für eine festgelegte Summe gegenüber dem Vermieter, sollte der Mieter nicht mehr in der Lage sein, den Mietzins zu zahlen. Im Gegenzug erhebt die Bank eine jährlich zu zahlende Gebühr.
Insbesondere die letzte Möglichkeit ähnelt einer Mietkautionsversicherung. Im Unterschied zur Bankbürgschaft, bürgt bei der Mietkautionsversicherung keine Bank, sondern ein Versicherungsunternehmen. Auch hier wird eine jährliche Zahlung, die Prämie, erhoben. Allerdings kommt im Schadensfall nicht der Versicherer auf. Dadurch unterschiedet sich eine Mietkautionsversicherung von einer Haftpflichtversicherung.

Selten ist eine Mietkautionsversicherung nicht geeignet

Eine Mietkautionsversicherung ist eine Bürgschaft. Der Versicherer steht dem Vermieter als Bürge zur Verfügung, indem er die Zahlung der drei Monatsmieten verspricht. Sollte der Mieter beispielsweise ausziehen ohne einen selbst verursachten Schaden zu reparieren, hat der Vermieter die Möglichkeit, sich das Geld für die Reparaturen von dem Versicherer zu holen. Der Versicherer holt es sich im Anschluss vom Versicherungsnehmer zurück. Das bedeutet, der Mieter muss im Schadensfall die Rechnung am Ende selber tragen. Die Mietkautionsversicherung darf nicht mit einer Privathaftpflicht verglichen werden, da sie keinen klassischen Versicherungsschutz bietet.

Manchmal kann auch eine konventionelle Bankkaution den Job machen. Allerdings ist das mit wesentlich mehr bürokratischem Aufwand verbunden. Der Abschluss einer Mietkautionsversicherung spart spürbar Zeit und ist dank der Möglichkeit zum Online-Abschluss sehr komfortabel.

Gelegentlich bedarf es etwas Überzeugungsarbeit. Das ist richtig. Denn bei einer Mietkautionsversicherung hat der Vermieter keine Bankbescheinigung für das Sperrkonto in der Hand. Heutzutage wird auch im Versicherungswesen vieles elektronisch abgewickelt. Das ist für Vermieter älteren Semesters ungewohnt.

Im Schadensfall muss der Vermieter seine Ansprüche gegenüber dem Mieter beim Versicherer geltend machen. Die Versicherung prüft dann die Forderungen auf Rechtmässigkeit. Mieter rechnen am besten nach, welche Möglichkeit für sie langfristig gesehen am lukrativsten ist. Das muss nicht immer die Mietkautionsversicherung sein. Wer das Geld für die Kaution bereits zur Verfügung hat, sollte die Kaution direkt bezahlen. Jedoch ist das Geld dann für die Mietdauer auf einem Sperrkonto hinterlegt und kann auch nicht für andere Zwecke wie die Einrichtung der Wohnung verwendet werden. Da lohnen sich die geringen Beiträge für die Mietkautionsversicherung durchaus.


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