mietkaution im vergleich

Andere Möglichkeiten zum Mietzinsdepot ausloten

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Andere Möglichkeiten zum Mietzinsdepot ausloten

Wer eine Wohnung mietet, muss meistens noch vor Mietbeginn eine Kaution hinterlegen. Das Geld auf dem Mietzinsdepot ist dann über die gesamte Mietdauer blockiert und der Mieter büsst einen Teil seiner Liquidität ein. Alternativ bietet sich der Abschluss einer Mietkaution oder Mietkautionsversicherung - wenn der Vermieter damit einverstanden ist.

Ein Umzug ist teuer. Wer dann für die neue Wohnung eine Mietkaution hinterlegen muss, obwohl er noch auf die Rückzahlung der Kaution aus der vorherigen Mietverhältnis wartet, kommt in einen Liquiditätsengpass. Alternativ kann man sich die benötigten finanziellen Mittel von Verwandten oder Bekannten ausleihen und somit dem Vermieter die Mietkaution hinterlegen. Nach Freigabe der Kaution aus dem früheren Mietvertrag kann das geliehen Geld wieder zurückgegeben werden.

Eine weitere Möglichkeit ist die Aufnahme eines Kredites bei der Hausbank. Hiermit verschafft man sich in Form eines Kleinkredites die nötige Liquidität für die Mietkaution. Die kurzfristige Finanzspritze ist nur ein Tropfen auf dem heissen Stein, denn der Kredit muss samt Zinsen vollumfänglich zurückbezahlt werden. Diese Variante schränkt den finanziellen Spielraum über einen längere Periode ein.

Ist das Geld dann mal zusammen, wird die Mietkaution auf das vom Vermieter bestimmte Sperrkonto hinterlegt - in der Regel bis zu drei Monatsmietzinsen. Das ist ärgerlich, aber noch ärgerlicher wird es, wenn der Vermieter eine Bank festlegt, welche nur 0,1 % Zinsen erwirtschaftet - vor allem, wenn andere Banken weitaus mehr zahlen. Den Vermieter interessiert dies herzlich wenig, denn ihm geht es nur um die Sicherheit. Die ist ja auch verständlich. Laut Gesetz bestimmt der Vermieter, auf welcher Bank das Sperrkonto eingezahlt wird. Handelt es sich um ein Konto mit tiefen Zinsen, hat der Mieter das Nachsehen. In solch einer Situation gibt es nur eine Lösung: Das Gespräch mit dem Vermieter suchen und auf sein Verständnis hoffen.

Wer nicht auf Verwandte zurückgreifen kann oder keinen Kredit aufnehmen will, für den kann eine Mietkautionsversicherung in Frage kommen. Eine typische Bürgschaftsurkunde bei einer Kaution von CHF 4'000 kostet rund CHF 189. Die Mietkautionsversicherung bietet den gleichen Schutz wie das herkömmliche Bankdepot und sichert den Vermieter ab. Sie kann als Zwischenlösung genutzt werden oder eignet sich auch als Sicherheitsleistung für das gesamte Mietverhältnis.

Will der Vermieter einen Schaden geltend machen und auf die Mietkaution zurückgreifen, muss er genau gleiche wie beim Mietzinsdepot vorgehen. Die Mietkautionsversicherung kann nur im beidseitigen Einverständnis aufgelöst werden und bleibt während dem ganzen Mietverhältnis bestehen.


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