Viele Mieterinnen und Mieter mit einem PostFinance-Konto fragen sich, ob sie ihre Mietkaution direkt bei PostFinance hinterlegen können. Die kurze Antwort: Nein. PostFinance bietet kein klassisches Mietkautionskonto (Mietzinskautionskonto) an. Diese Seite erklärt, warum das so ist, und zeigt Ihre beiden realistischen Optionen – ein Mietkautionskonto bei einer anderen Bank oder die Mietkautionsversicherung als kapitalschonende Alternative.

Bietet PostFinance ein Mietkautionskonto an?

Nein. PostFinance ist auf Zahlungsverkehr und Sparen ausgerichtet und führt kein gesperrtes Mietzinskautionskonto nach Art. 257e OR. Im PostFinance-Kontosortiment finden sich Privat- und Sparkonten sowie Vorsorgekonten (Säule 3a, Freizügigkeit) – aber kein Sperrkonto für die Mietkaution. Auch im Mietkautionskonto-Vergleich der einschlägigen Vergleichsdienste taucht PostFinance nicht auf.

Ein verwandtes Angebot kommt von der Konzernmutter Die Post: eine Mietzinsgarantie für Geschäftsräume – also eine Bürgschaftslösung ohne Bardepot, die sich jedoch an Unternehmen für Gewerbemieten richtet, nicht an private Wohnungsmieter.

Ihre Optionen für die Mietkaution

Option 1: Mietkautionskonto bei einer anderen Bank

Sie können die Mietkaution auf einem Sperrkonto bei einer anderen Schweizer Bank hinterlegen. Die Konditionen (Eröffnungs- und Saldierungsgebühr, Zinssatz) unterscheiden sich je nach Anbieter – ein Vergleich lohnt sich:

Eine vollständige Übersicht mit Bankvergleich finden Sie im Ratgeber Mietkautionskonto.

Option 2: Mietkautionsversicherung (ohne Bankkonto)

Statt die Kaution auf einem Sperrkonto zu blockieren, zahlen Sie bei der Mietkautionsversicherung eine jährliche Prämie (rund 4–5 % der Kautionssumme). Der Vermieter erhält über eine Solidarbürgschaft nach Art. 492 OR eine gleichwertige Sicherheit. Ihr Kapital bleibt frei – ideal beim Umzug, wenn ohnehin viele Kosten anfallen.

Geben Sie Ihren Kautionsbetrag ein und vergleichen Sie die Prämien der spezialisierten Schweizer Anbieter:

Prämienvergleich

Kautionsfirmen im Vergleich – Jetzt Rechner starten & Geld sparen!

Kautionsbetrag eingeben & Prämien der 4 führenden Anbieter sofort vergleichen.

CHF

Häufige Fragen: PostFinance & Mietkaution

Kann ich bei PostFinance ein Mietkautionskonto eröffnen?

Nein. PostFinance bietet kein Mietzinskautionskonto an. Für die Hinterlegung Ihrer Mietkaution benötigen Sie entweder ein Mietkautionskonto bei einer anderen Schweizer Bank (z. B. UBS, ZKB, Raiffeisen, BEKB oder Migros Bank) oder Sie nutzen eine Mietkautionsversicherung.

Warum bietet PostFinance kein Mietkautionskonto an?

PostFinance ist auf Zahlungsverkehr, Sparen und Vorsorge ausgerichtet und führt keine gesperrten Sicherheitskonten nach Art. 257e OR. Mietkautionskonten werden in der Schweiz vor allem von Kantonalbanken, Grossbanken und Spezialanbietern angeboten.

Welche Bank kann ich stattdessen für die Mietkaution nutzen?

Üblich sind UBS, die Kantonalbanken (z. B. ZKB, BEKB), Raiffeisen und die Migros Bank. Die Konditionen unterscheiden sich bei Eröffnungsgebühr, Saldierungsgebühr und Zinssatz – ein Vergleich lohnt sich. Eine Übersicht finden Sie auf unserer Seite zum Mietkautionskonto.

Gibt es eine Alternative ohne Bankkonto?

Ja – die Mietkautionsversicherung. Statt die gesamte Kaution auf einem Sperrkonto zu blockieren, zahlen Sie eine jährliche Prämie (rund 4–5 % der Kautionssumme), und der Vermieter erhält über eine Solidarbürgschaft nach Art. 492 OR eine gleichwertige Sicherheit. Das hält Ihr Kapital frei – ideal beim Umzug.

Bietet Die Post eine Mietkautionslösung an?

Die Post (Konzernmutter von PostFinance) bietet eine Mietzinsgarantie für Geschäftsräume an – eine Bürgschaftslösung ohne Bardepot. Diese richtet sich jedoch an Unternehmen für Gewerbemieten und ist keine Mietkautionslösung für private Wohnungsmieter.